Laufhilfen


Als erstes will ich versuchen, mich dafür zu rechtfertigen, dass ich dieses Thema überhaupt in meine Sammlung "Wunder der Technik" aufgenommen habe.
Die Veröffentlichung der folgenden Bilder sollte nicht als Sarkasmus oder Spott gedeutet werden, vielmehr soll sie der Abschreckung dienen.
Der erste Rollstuhlfahrer fährt einen handangetrieben Eigenbau. Wahrscheinlich ist er ein Opfer der vielen Landminen, von denen leider noch immer zu viele in Kambodschas Erde vergraben sind. Gesehen und photographiert habe ich ihn vor dem Pol-Pot-Museum in Phnom Penh im Jahre 2001.


Den kleinen Jungen, der mit einem provisorischen Kniegelenk ausgestattet ist, traf ich, als er bettelnd an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha stand. Höchstwahrscheinlich ist auch er ein Opfer der Tretmienen im Land.


Immer spärlicher werden die Laufhilfen, wenn man sich Richtung Indien bewegt. Lediglich ein Brett mit vier befestigten Rädern, dienen dem untenstehenden Straßenbettler als Fortbewegungsmittel.
Als ich ihm eine Münze hinstreckte, nahm er sie mit seinem Mund aus meiner Hand und ließ sie in die silberne Metallschale fallen. Diese Begegnung fand im Jahre 2000 in Bombay statt.

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