Hutmacher


Montecristi 1998

Die weltbekannten Panamahüte wurden nicht in Panama, sondern in Ecuador, in der Stadt Montecristi erfunden.
Im 18. Jahrhundert wurden die Hüte schon in großer Zahl exportiert. So kamen die Hüte auch nach Panama.
Die in Panama lebenden Franzosen waren ganz angetan von dem Kleidungstück und brachten es zur Weltausstellung 1855 nach Paris. Auch Napolen III. war von dem Hut ganz begeistert und machte ihn rasch hoffäig.
So kam es, dass der Hut berühmt wurde. Ein bekannter Panamahutträger war der Gangster Al Capone, dessen Namen den Hutflechtern Ecuadors noch heute ein Begriff ist.
Die Mittel- und Oberschicht in Lateinamerika, würden sich nie einen Strohhut aufsetzen. Der Panamahut ist letzlich ein Symbol der armen Bevölkerung und wird meist nur von Indios, Bauern, Straßenverkäufern und Marktfrauen getragen.
Die Herstellung eines Hutes dauert drei bis vier Monate. Er wird aus dünnen Strohwedeln so fein geflochten, dass man später, wenn der Hut fertig ist, Wasser in den Hut füllen kann, ohne das ein Tropfen verlohren geht.


Das Endprodukt der aufwendigen Handarbeit ist im folgenden Bild zu bewundern.



zurück zur Hauptseite