Haustechnik
Venezuela 1998
Wir hatten das Glück von einem Einheimischen eingeladen zu werden, der uns
bei sich wohnen ließ. Das Haus war eine Bambuskonstruktion, die mit feuchter
Lehmerde verkleidet wurde. Wir lernten viele Dinge, die Menschen, die in der
Natur leben, völlig trivial erscheinen. Zum Beispiel sammelten wir große, braune
Früchte, deren harte Schale wir entzwei schnitten.
Die Frucht war mit einer weichen, Schaumstoff änlichen Masse gefüllt, die
wir ausschälten. Fertig war die Essschale. Das selbe taten wir mit kleineren
Früchte, die wir dann als Löffel gebrauchten.
Auf dem nächsten Bild ist die
Wasserversorgung des Hauses zu sehen. Es wurden lediglich die höher gelegene
Quelle und das tieferliegende Haus mit Bambusrohren verbunden, so daß ständig
fließendes Wasser vorhanden war. 
Und last but not least
ist die Badwanne mit integrierter Dusche zu sehen. Man kann solange duschen, wie
es beliebt ohne ein schlechtes Gewissen wegen der Wasserverschwendung zu haben.
Allerdings ist auf das Benutzen von Seife zu verzichten.

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